Skip to content

2. April 2011

Liebe Leute: Ich werde hier weiter bloggen.

Bitte ändert Eure Verlinkungen.

Danke!

Weiterlesen:

Schreibsalon: http://www.einbuchschreiben.at

Redaktion: http://www.texteundtee.at

Seite als Krimiautorin: http://www.annibuerkl.at

Bestandsaufnahme

25. März 2011

Liebe geduldige Leserinnen und Leser,

Heute sind nun endlich auch die drei Gewinnspiel-Exemplare von Ausgetanzt auf die Reise gegangen – mögen Sie meinen LeserInnen so viel Freude bereiten, wie mir beim Schreiben!

 

Nun ist auch das Lektorat für einen neuen historischen Roman so gut wie erledigt – das hat mich die letzten Wochen sehr beschäftigt, da es unter ziemlichem Zeitdruck geschah. Ich habe jedoch auch interessante Dinge dabei gelernt und erfahren – es ist ja überhaupt so im Leben: Egal was, ich nehme von allem irgend etwas mit, ein neues Stückchen Wissen. Das war schon in jedem noch so eigenartigen Job so. So weiß ich zum Beispiel aus meiner Zeit als Jugendherbergs-/Hotelrezeptionistin, dass man die Suppeneinlage – Nudeln, Fritatten etc. – immer ZUERST ins Teller gibt, und dann erst die heiße Suppe.

Wie auch immer … jetzt stehen erst einmal ein wenig Erholung an, ehe ich mich auf neue Exposés stürze und natürlich den 3. Kriminalroman mit Teelady Berenike bzw. dessen Überarbeitung (Erscheinen geplant für 2012). Weitere Ideen arbeiten schon in meinem Kopf … sowohl Historisches als auch Gegenwart.

Prokrasti-wie?

17. März 2011

Natürlich werde ich es nicht aussprechen, das scheußliche P-Wort. Prokr … Pr … Pf … Pfui. Im Web surfen und nichts suchend alles Mögliche finden, kann man es auch nennen. (Nebst ca. 1000 weiteren gezählten Beschäftigungsmöglichkeiten.)

Wer es noch nicht weiß: Ich überarbeite. Ein dringendes fertig werden sollendes Manuskript. In Inspirationspausen (unfreiwillig!) finden sich dann Seiten wie Das hermetische Cafe, dessen Links und Sortierung sich meinem Verständnis entziehen …

Sehr schön auch die Herzdamengeschichten beim Kollegen Buddenbohm. Da dürfen auch die Söhne erzählen.

Das seltsame Autorinnenleben

15. März 2011
Muse samt Inspirationsgetränk (c) Anni Bürkl, 2011

Muse samt Inspirationsgetränk (c) Anni Bürkl, 2011

So ein Leben als (Profi-)Autorin nimmt manches Mal schon seltsame Züge an. Momentan kommt mir grad alles sehr schräg vor. Während ich mich schreibend im 19. Jahrhundert befinde und von Kutschen, Miedern und Gehröcken sowie den gepflasterten oder nicht gepflasterten Straßen Wiens umgeben bin – fliegt Tausende Kilometer weit weg in Japan nach Erdbeben und Tsunami ein Atommeiler in die Luft … weiter könnten die Dinge meines Erachtens nicht auseinander klaffen.

Und in all dem üblichen Stress von Deadlines und dem Druck, alles in der Geschichte so gut man nur irgend kann zu formulieren, hält man inne und überlegt: Ist es den Preis wert? Macht es überhaupt noch Sinn, sich abzuhetzen – geht vielleicht morgen die Welt unter?

Ergänzung 1:

Was kann denn nun jede/r Einzeln/e tun?

  • Weniger Strom verbrauchen. Geräte ganz vom Strom nehmen statt Standby.
  • Weniger Dinge wegwerfen. Auf das neueste Handy/PC/…Spielzeug verzichten.
  • Mehr Geschichten erzählen statt Fernsehen.
  • Bücher leihen statt kaufen –> weniger Papierverbrauch.
  • Ökostrom statt “bei mir kommt der Strom aus der Steckdose, egal wie”. Anbieter: vgl. Wikipedia oder Greenpeace.
  • Biologische Lebensmittel, am besten vom lokalen Markt od. gleich vom Bauern.
  • Fairgehandelte Kleidung gibts zB. bei Grüne Erde – samt Fashion Outlet.

Ergänzung 2:

Worüber sich die Menschen sorgen machen – meine Kollegin Christa S. Lotz.

And the winners are …

9. März 2011

Vor kurzem fragte ich Euch nach Euren Wohlfühltipps – und Ihr habt Euch wirklich bemüht. Katzen kamen mehrfach vor ;-) und auch die anderen Ideen werden sicher alle ausprobiert.

Zu gewinnen gab es 3x den Kriminalroman “Ausgetanzt”:

Berenike Roithers neuer Teesalon im beschaulichen Kurort Altaussee im Salzkammergut verlangt ihre volle Aufmerksamkeit. Doch bald wird sie aus der gewohnten Arbeit herausgerissen: Ihre Tanzlehrerin Caro, die am mystischen Hallstätter Gräberfeld ein keltisches Tanzritual abhalten wollte, wird tot aufgefunden – in der Mitte entzwei gesägt und in einem Friseursalon zur Schau gestellt. Auch Berenike fragt sich, wer so viel Hass gegen die engagierte Frauenhausmitarbeiterin hegte. Und plötzlich steckt sie selbst mitten in den Ermittlungen …

Leseprobe

Wer hat also nun die drei signierten Exemplare gewonnen?

Dazu also flugs alle Namen auf Zettel geschrieben …

Dann den Verlosungshut gefüttert:

… gemischt …

… und gezogen …

… and the winners are:

CATRIN

LOLLA

JOHANNES Z.

Herzliche Gratulation!

Bitte schickt mir Eure Adressen, damit das Buch zu Euch kommt!

Ohne Worte …

4. März 2011

Wenn das Leben dir Zitronen nachwirft – frag nach Salz und Tequila, las ich heute auf einem Buchtitel.

Ohne Worte ist neben der aktuellen Krise folgendes Ereignis: der Verkaufsrang von “Schwarztee” in Amazon.

Wie ein Buch entsteht

2. März 2011

“Wie entsteht denn so ein Buch?” Diese Frage taucht immer wieder auf, wenn Menschen anfangen, sich mit dem Schreiben und Publizieren zu beschäftigen.

Wie entsteht also ein Buch? Dass es mit dem Erfinden und Zu-Ende-Schreiben nicht getan ist, mag logisch sein (wenn auch nicht allen).

Krimi, Krimi ... (c) Anni Bürkl, 2011

Krimi, Krimi ... (c) Anni Bürkl, 2011

Bei mir sieht die “Buchwerdung” in etwa so aus:

-) Nach Beenden der Rohfassung: Liegen lassen und nach einiger Zeit wieder vornehmen. Überarbeiten. Bei mir folgt das in mehreren Durchgängen. Der erste betrifft alles, was mir auf den ersten Blick auffällt – vor allem aber die Logik der Handlung. Im zweiten Durchgang kümmere ich mich um offene Fragen, kläre restliche Recherchedetails. In einem dritten Durchgang geht es dann noch um den sprachlichen Feinschliff. Was jetzt entsteht, nenne ich die …

-) … Erstfassung. Sie darf dankenswerterweise zu meinen lieben TestleserInnen, die die Geschichte auf Herz und Nieren prüfen. Vielfach werden ähnliche Punkte in den Rückmeldungen angemerkt – aber immer hat jeder auch ein besonderes Augenmerk. Einmal kam zum Beispiel die Frage auf, wie meine Ermittlerin, die Teelady Berenike, zu ihrem Ermittlungsauftrag käme – wo sie doch weder Polizistin noch Detektivin ist.

-) Wieder lasse ich die Sache etwas rasten, danach geht es an die Überarbeitung.

 

Schreiben im Cafe (c) Anni Bürkl, 2011

Schreiben im Cafe (c) Anni Bürkl, 2011

 

-) Die vorläufige Endfassung - das kann nach einer oder mehreren Überarbeitungsdurchgängen erreicht sein – geht nun an den Verlag, ins Lektorat.

-) Zeitgleich oder rund um diese Zeit entstehen dort auch Dinge wie Cover, Pressetexte, Klappentexte (der Text auf der Buchrückseite und innen) sowie natürlich die Verlagsvorschauen, mit denen der Buchhandel von den Neuerscheinungen informiert wird.

-) Ebenfalls zeitgleich sollte man sich um Termine für Buchpremiere und weitere Lesungen kümmern, allenfalls um Leserunden und dergleichen.

-) Der Text kommt aus dem Lektorat zurück und wird wieder überarbeitet. Dieser Vorgang kann sich wiederholen.

-) Endgültige Abgabe – der Erleichterung folgt häufig Müdigkeit. Sinnvollerweise macht man jetzt ein wenig Pause. Aber oft klopfen schon neue Ideen an …

-) Bis man das fertige Buch in Händen hält, im Buchhandel entdeckt und daraus lesen kann, vergeht nochmal Zeit. Häufig sogar mehrere Monate. Dann aber darf auf den Tischen getanzt und gefeiert werden …

Fazit: Da steckt ganz schön viel Arbeit neben der Inspiration drin. Eine gute Planung ist das Um und Auf!

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.