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Wenn "Schreiberlinge" übers Schreiben schreiben

16. April 2007

Wenn „Schreiberlinge“ übers Schreiben schreiben – das gehört zu meiner Lieblingslektüre.

Jean Pütz, Blogger & Student an der Karl-Marx-Universität Trier, entdeckt im Roman „Stiller“ von Max Frisch die Frage:

Kann man schreiben, ohne eine Rolle zu spielen?

Die titelgebende Figur Stiller stellt sodann in den Raum:

„Schreiben ist nicht Kommunikation mit Lesern,
auch nicht Kommunikation mit sich selbst,
sondern Kommunikation mit dem Unaussprechlichen.“


Interessanter Gedankenanstoss. Eine solche Annahme zeigt sich in den vielfältigen Aussagen (von AutorInnen) bzw. Vorwürfen (von Nicht-AutorInnen): Schreiben sei Bewältigung. Lebens-Bewältigung, Trauma-Bewältigung, Bewältigung des Eigenen, des Fremden – somit wird Schreiben zur
Überlebensstrategie.

Aber natürlich ist Schreiben noch viel mehr. 🙂 Schreiben kann ein Spiel sein. Ein Ausloten von zwischenmenschlichem Verhalten. Es ist Kreation und Gestaltung. Und sicher noch vieles mehr. Darüber vielleicht ein anderes Mal mehr.

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