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27. Oktober 2008

Eine spannende Ausstellung habe ich gestern besucht: „Blutige Geschichten“ im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, die noch bis 2. November 2008 läuft. Da Nationalfeiertag war, gab es freien Eintritt. Aus der Beschreibung:

Geschichte wird über weite Strecken mit Blut geschrieben. Kriege, Völkermorde oder auch Attentate bestimmen seit jeher ihren wechselvollen Lauf. Die Ausstellung „Blutige Geschichten“ liefert eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Phänomen Gewaltverbrechen – von Heiligenmartyrien über Meuchel- und Ritualmorde, Kannibalismus, Lynchjustiz bis hin zum Völkermord.

Als Krimiautorin war mein Interesse gewissermaßen ein fachliches.

Dabei zeigt sich einmal mehr das ambivalente Verhältnis des Menschen zur Gewalt: „Der Extremfall Mord und Totschlag läßt das Beste und die Bestie im Menschen frei.“ (Anne Chaplet). Was in der Kriminalistik Realität ist, sorgt im Krimi als Fiktion für spannende Unterhaltung.

Gut, einiges kannte ich bereits, vieles bezog sich auf kirchliche und biblische Gräueltaten. Im Katalog gibt es jedoch noch mehr Lesestoff und Hintergrundwissen.

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