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Disziplin wieder finden

5. November 2009

Es kam ein Kommentar zum Blogartikel über die Schreibdisziplin. Aus gegebenem Anlass also: 1001 Tipp, um aus dem „Dahineiern statt schreiben“ raus zu finden!

  • Motivation durch Recherche: Es gibt so Tage. Da läuft nichts rund, manches aus dem Ruder und die Worte so gar nicht. Da gibts für mich nur eines: Raus! Und zwar an einen Ort, der mich inspiriert. Das kann insbesondere ein Ort der Handlung in meiner Geschichte sein. Wie kürzlich die Innenstadt und das Viertel um die Schottengasse. Als Nebenprodukt fand ich gleich auch noch ein hübsches Computergeschäft. (Autorinnen interessieren sich nicht nur altmodisch für Papier, sondern auch für moderne Schreibgeräte.)
  • Motivation durch Ausspannen: Bewusst x Tage frei nehmen von einer Geschichte. (Das kann 1 Tag sein oder auch 5, muss man damit spielen & ausprobieren.) Was es bringt? Es wirkt zwar wie Selbstbetrug, Freizeit statt endlich weiter schreiben … aber die Geschichte ruht ja nur äußerlich. Im Kopf, zumindest in meinem, fallen die richtigen Dinge dann an den richtigen Platz. Und nach ein bisschen Erholung schreibt es sich schon ganz anders.
  • Motivation durch Feedback: einem kompetenten Menschen, Testleser, der Lektorin oder einer Buchhändlerin ein Stück zu lesen geben. Die Rückmeldung beflügelt Motivation wie auch Ideenfindung. Und seien es nur Fragen. Sehr oft aber gibt es Lob in dieser Form! Mit vertrauten Autorenkollegen über ein Projekt zu reden, bringt auch viel Neues, Richtungen, an die man beim Schreiben noch gar nicht gedacht hat.
  • Banal aber wahr: Abschalten tut dem Schriftstellerkopf wohl. Ob in die Natur, Sport betreiben oder ins Kaffeehaus, eine Ausstellung oder ein Museum (siehe 1. Punkt – vielleicht gibt es was zum Thema der Geschichte?). In der Ziellosigkeit liegt viel verborgen, wird anderes möglich. Die Freude am Schreiben und an der Geschichte kommt zurück, weil alles jetzt Spiel sein darf. Es ist ja Freizeit, man ist zu nichts gezwungen.
  • Dasselbe gilt übrigens für Entspannungstee statt noch mehr Koffein. In der Erholung kommt man wieder zur Kraft.
  • Exposee, Plot, Manuskript wieder lesen, insbesondere Teile, die man schon länger nicht in der Hand hatte. Wer Lust hat, clustert mal wieder drauf los – zB. mit dem Namen der Hauptfigur als Ausgangspunkt.
  • …..
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