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Wiesbadener Eindrücke

13. Mai 2010

Gestern lief also meine Lesung in Wiesbaden (- hier ein Zeitungsbericht -), gemeinsam mit Alexander Pfeiffer – eien vergnügliche „Tandemfahrt durch die Krimilandschaft“ (Zitat aus der Widmung, die er mir in einen seiner Kriminalromane schrieb). Im roten Salon der Villa Clementine unterhielten wir uns über Abgründigkeiten und Abseits-Gegenden, die hinter der vordergründigen Idylle zu entdecken sind.

Apropos entdecken: Neben einem interessanten Tag im Polizeipräsidium, wo wir auch die Gewahrsamszellen zu besichtigen gab, gab die Band Mnozil Brass im Hessischen Staatstheater einen Gastauftritt. Man muss als Wienerin bis Wiesbaden reisen, um Landsleute zu treffen … einmal wieder Wienerisch hören! Ähnlich geht es wohl Zugewanderten, wenn sie sich mit Leuten aus der Heimat unterhalten. Man sagt ja zumal, die Heimatliebe steige mit dem Quadrat der Entfernung. Und eigentlich sehen wir uns ja alle gern als Weltbürger, die überall zuhause sein können. Aber irgendwas ist da, oder warum regen heimatlich klingende Liedchen, die dann aus Bayern stammen, zu gewissen Gefühlsregungen an?!

Ganz schön abseitig, das Ganze …

PS: Auch das Wetter! *Frier & bibber*

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