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Das Thema Esoterik

2. September 2010

In meinen Krimis rund um Teelady Berenike kommt ja einiges an Esoterik vor. Über dieses Thema gibts immer wieder Diskussionen, es scheint die Menschen zu entzweien.

Hannelore Vonier hat einen interessanten Artikel über den Begriff ESOTERIK verfasst und zwar in ihrem Blog.

“Esoterik” bedeutet “inneres Wissen”; das Gegenstück wäre “äusseres Wissen”, also “Exoterik”. Eine esoterische Lehre war früher eine Lehre, die nicht öffentlich verbreitet, sondern mündlich von Mensch zu Mensch weitergereicht wurde. Die Schüler wurden sorgfältig ausgewählt, und nur wer für würdig befunden wurde, die Lehre sinn- und verantwortungsvoll einzusetzen, wurde eingeweiht.

Die heutige “Buchhändler-Esoterik”, wie ich sie spaßeshalber nenne, hat damit rein gar nichts mehr zu tun. In den Esoterik-Regalen steht ja kein “inneres Wissen” mehr, sondern es ist schriftlich niedergelegt, und jeder, der bereit ist zu bezahlen, kann darin Einblick nehmen. Die “Schüler” werden nicht mehr auf ihre charakterliche Reife geprüft, und jetzt haben wir den Salat: Alle einstmals esoterischen Lehren werden von zahlreichen “Schülern” nicht dazu verwendet, sich zu entwickeln, sondern Angst zu verbreiten und damit die Entwicklung zu bremsen.

Auch in Wikipedia kann man so einiges über Esoterik nachlesen, auch über deren Geschichte.

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3 Kommentare leave one →
  1. 2. September 2010 18:22

    Dem kann ich nur zustimmen! Was heute an „Esoterik“ und „Geheimwissen“ publiziert wird, taugt meistens nicht das Papier, auf dem es gedruckt ist. Widersprechen muss ich allerdings der Verallgemeinerung (Zitat:) „Alle einstmals esoterischen Lehren werden von zahlreichen “Schülern” nicht dazu verwendet, sich zu entwickeln, sondern Angst zu verbreiten und damit die Entwicklung zu bremsen.“ Das trifft NICHT auf „alle“ zu, nicht einmal auf einen überwiegenden Teil, sondern lediglich auf einen relativ geringen Prozentsatz (wobei auch der schon zuviel ist!). Die meisten Bücher zu „esoterischen“ Themen – vielmehr deren Autoren – wollen die Käufer einfach nur durch den Absatz des Buches abzocken, indem sie darin die (Er-)Lösung aller Probleme und die Erleuchtung mit dazu versprechen. Oder zumindest in diese Richtung gehen. Da ich diese „Literatur“ oft zurate ziehe im Rahmen der Recherchen für meine Okkultkrimis und Gruselromane, kenne ich micht damit ziemlich gut aus.

    Mein lästerlicher Kommentar über die „Szene“ lautet wie folgt:

    ESOTERISCHE ZERLEUCHTUNG

    Mit dem Buddhismus fing es an,
    der uns Erleuchtung bringen kann.
    Dann kamen Hexen – oh wie fein!
    Magie soll interessant ja sein.
    Es folgte Tantra – Mann, oh Mann! –
    Erleuchtung törnt gar mächtig an …
    Nicht lang hielt die Begeist´rung hie –
    als nächstes kam “Keltomanie”
    mit Auswüchsen, da lach´ ich sehr.
    Wo kommt wohl all das “Wissen” her,
    das Kelten zuschreibt aus dem Grab,
    was es bei ihnen gar nicht gab?
    Dann – Fremd´s wird nicht verachtet! –
    werden Indianer ausgeschlachtet.
    Plastikschamanen überall sprießen,
    wie Unkraut aus dem Boden schießen.
    Auch das hält nicht sehr lange an.
    Auf ihrem Fuße folgt sodann
    Kahuna, Voodoo, Golden Dawn,
    Zigeunerweisheit ganz von vorn …

    Doch mich verwirren all die “Lehren”.
    Ich werd´ von ihnen ab mich kehren,
    denn die Erleuchtung, die ich suche,
    steht nicht geschrieben in ´nem Buche.
    Wahre Erleuchtung nur erfährt,
    wer seinen Geist nach innen kehrt!

    (c) Mara Laue

  2. 3. September 2010 03:23

    Danke, Anni für das Aufgreifen dieses Themas und für den Link.

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