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Vom Büchersignieren.

6. Oktober 2010
Graffiti in Hamburg (c) Anni Bürkl

Graffiti in Hamburg (c) Anni Bürkl

Neulich beim Signieren.

Ein schon bei der Lesung mitgrinsender Zuseher nähert sich, bittet um Widmung für das eben erstandene Exemplar von „Ausgetanzt“.

Ich frage: „Ist das Buch für jemand? Soll ich einen Namen hineinschreiben?“

Nach einem kleinen Zögern kommt die belustigte Antwort: „Nein, das wär doch komisch“ (lacht) … „für Walter, zur Erinnerung, Sie kennen mich doch gar nicht.“

Habt Ihr auch Geschichten übers Signieren? Her damit! Bitte die Kommentarfunktion nützen.

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3 Kommentare leave one →
  1. 6. Oktober 2010 15:44

    Meine Premierenlesung zu „Eine schöne Leich“ (Emons-Verlag) fand in Ingolstadt, im Donaukurier-Forum statt, in der Reihe „LeseLust“. Der erste Mensch, der schon vor der Lesung sein Exemplar des Buches signiert haben wollte, erzählte mir, er sei Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, die meinen Tatort verwalte: Beckerstraße 2 1/3 (die gibt es tatsächlich!) in Ingolstadt. Und er freue sich sehr, dass diese Adresse nun eine so wichtige Rolle in einem Buch spiele.

    Vom Lokal-TV, das ebenfalls anwesend war, wurde der Herr gefragt, ob das denn auch alles so stimme, was über das Haus und die betreffende Wohnung im 2. Stock in meinem Buch stünde, worauf er charmant und diplomatisch bestätigte, das passe schon im Großen und Ganzen so.

    Signieren ist was richtig Schönes, gell?

  2. 6. Oktober 2010 20:04

    Meine Premierenlesung lief ohne Komplikationen ab. Doch ein paar später hatte ich im Schlosshof des Herrenhauses „Haus Heeren“ meinen ersten
    Verkaufsstand. „Ewas Apfelernte“ ist ein Lokalkrimi; die Handlung spielt sich rund um das Schloss. Selbstverständlich signierte ich auch. Doch ein netter Herr hatte die Idee, die Schlossherren noch dazu zu holen. Gesagt, getan. Der Senior Graf signierte ebenso, doch der Junior-Graf, sprach mich an: „Wenn Sie noch einmal ein Motiv für einen Kriminalroman benötigen,
    sprechen sie vorher mit mir.“ Er meinte nicht das Buchcover, sondern das
    Motiv, das zur Tat führte. Tatsächlich gibt es nämlich keine Verwandten, die für ein Erbe über Leichen gehen…

    Ich habe mal inbrünstig für eine Dame signiert. Doch sie hieß mit Vornamen nicht so, wie es nun im Buch stand. Ich hatte sie mit einer anderen verwechselt. Sie sagte: Das macht doch nicht. Dann heiße ich ab heute Barbara.

  3. 15. Oktober 2010 15:33

    Ich habe eine Lesung von Harry Rowohlt auf Wyk/Föhr besucht und wollte mir ein Buch signieren lassen. HR fragte dann auch ganz freundlich:“Für wen?“ Ich erwiderte erstaunt:“Für mich!“ „Und wie heißen Sie?“… Ich fand das dann ein bißchen peinlich, führte meine Reaktion allerdings auf mein Ivan-Rebroff-Trauma zurück und habe es in einer Kolumne verbraten. So kommt man zu Stoff…

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